Diakonisches Werk Delitzsch/Eilenburg
25 Jahre Diakonie

"Glückstränen" und ein "Diakonie Sonntag"

Tobias Münscher-PauligTobias Münscher-Paulig ist seit 100 Tagen Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Delitzsch/Eilenburg e.V.

Seit dem 1.1.2017 ist Tobias Münscher-Paulig Geschäftsführer des Diakonischen Werkes Delitzsch/Eilenburg e.V.

Die ersten 100 Tage im neuen Amt sind nun herum … wie sieht das erste Fazit aus? 100 Tage, wie schnell doch die Zeit vergeht …! Was soll ich sagen, meine Erwartungen, Wünsche und Hoffnungen haben sich mehr als erfüllt! Genauso vielfältig, wie sich unsere Arbeitsbereiche gestalten, genauso vielfältig sind unsere mehr als 250 Mitarbeiter, die sich täglich mit ihren individuellen Begabungen und Talenten in die Arbeit einbringen und somit für ein buntes und leistungsfähiges Bild von Diakonie im Landkreis Nordsachsen stehen.

Zuvor waren Sie Geschäftsführer im St. Georg-Hospital. Wie geht es dort nun personell weiter? An dieser Stelle gilt mein Dank dem Kuratorium der Stiftung "St. Georg-Hospital" sowie dem Vorstand des Diakonischen Werkes Delitzsch/Eilenburg e. V., die gemeinsam die Entscheidung einer Geschäftsführung für beide Einrichtungen mitgetragen haben. Somit ist der erste Teil der Frage ein Stück weit beantwortet, die Geschäftsführung der Stiftung liegt nach wie vor in meinen Händen! Seit dem 01.01.2017 hat Herr Rainer Lenz meine Aufgaben für den stationären Betrieb der Stiftung im Bereich der Heimleitung übernommen. Weiterhin konnte eine zusätzliche Stelle im Verwaltungsbereich des Altenpflegeheims geschaffen werden. Die ersten Tage stimmen mich sehr positiv, dass der eingeschlagene Weg für beide Träger der richtige ist.

Geschäftsstelle am Markt 15Geschäftsstelle am Markt 15.

Seit dem 1. März residiert die Geschäftsstelle am Markt 15. Was wird mit den Räumlichkeiten in der Schloßstraße? Zu diesem Thema wird es in der kommenden Woche nochmals eine Vorstandssitzung geben, aber wir sind zuversichtlich und optimistisch, dass die Räumlichkeiten der Schloßstraße 4 auch weiterhin durch ein Angebot des Diakonischen Werkes Delitzsch/Eilenburg e. V. genutzt werden.

Delitzsch: Das Thema "Kita Gellertstraße" hat in den letzten Monaten viele hier bewegt. Jetzt ist die Kuh vom Eis – die Stadt hat eingelenkt, die Einrichtung bleibt und das Haus wird saniert. Gibt es trotzdem Veränderungen an diesem Standort? Die Mitteilung der Stadt "Die Kita Regenbogen wird saniert" hat in unserer Mitarbeiterschaft und bei den Eltern für viel Freude und auch die ein oder andere "Glücksträne" gesorgt! Aber mit der Weiterführung der Kindertagesstätte sind auch einige Veränderungen verbunden! Somit wird die Tages- und Verhinderungspflege im kommenden Jahr die Arbeit am Standort Stauffenbergstraße fortführen! Für die Kleiderkammer, den Jugendmigrationsdienst und die Seniorenbegegnungsstätte suchen wir derzeit nach räumlichen Alternativen bzw. prüfen Kooperationen mit Partnern.

Mit der Tagespflegeeinrichtung Kosebruchweg in Delitzsch ist ein neues Angebot der Ganztagsbetreuung und Tagespflege entstanden. Was war die Hauptüberlegung bei der Errichtung dieser weiteren Pflegeeinrichtung in Delitzsch? Der steigende Bedarf? Seit dem 01.03.2017 bieten wir in Delitzsch eine zusätzliche Tagespflegeeinrichtung an. Einer der Gründe war sicher auch der steigende Bedarf gerade im Bereich der teilstationären Angebote in der Pflege. Ein anderer Grund lag darin, das Versorgungsangebot am Standort Kosebruchweg miteinander zu vernetzen. Seit einigen Jahren betreuen wir durch unsere Sozialstation im Kosebruchweg 11 und 13 mehr als 40 Klienten ambulant. Hier ein tagesstrukturierendes Angebot zu schaffen und trotz allem in der eigenen Häuslichkeit bleiben zu können, war ein Konzept, welches wir seit mehr als 2 Jahren intensiv verfolgt haben. Ich glaube, nach nun einem guten Monat "Tagespflege Kosebruchweg" kann ich sagen, der Plan ist aufgegangen und vor allem für unsere Klienten bedeutet die Einrichtung vor Ort mehr "Lebensqualität".

Eilenburg: Aus der Kinder- und Jugendarche in Eilenburg ist nun ein Mehrgenerationenhaus geworden. Wie engagiert sich nun das Diakonische Werk weiter in dieser Einrichtung? Wir verstehen uns gegenseitig als Partner und ich denke so wird auch die künftige Zusammenarbeit partnerschaftlich geprägt sein. Wenn man es nüchtern bewerten will, haben wir die Personalverwaltung übernommen, aber gerade in der inhaltlichen Arbeit tut uns das Mehrgenerationenhaus sehr gut und wir können im Gegenzug als großer sozialer Träger mit gewachsenen Strukturen dienen.

Nach 100 Tagen haben Sie bestimmt weitere Pläne, die in Zukunft in die Tat umgesetzt werden sollten... Welche wären das? Pläne gibt es sicher viele, aber das Tagesgeschäft bestimmt doch einen wesentlichen Teil meines Tages und auch meiner Woche. Aber der Umzug der Tages- und Verhinderungspflege sowie die Sanierung der Kita "Regenbogen" sind schon Projekte, die einen gewissen Arbeitsaufwand verlangen. Inhaltlich haben wir uns auf die Agenda geschrieben, einen jährlichen "Diakonie Sonntag" im Rahmen eines Gottesdienstes mit unseren Mitarbeitern zu feiern.

Gespräch + Foto: Andreas Bechert

 
 
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