Diakonisches Werk Delitzsch/Eilenburg
25 Jahre Diakonie

Kleine Künstler ganz groß in Dübens Diakonie-Kita

Malen und Zeichnen sind das eine. Doch künstlerisch ausdrücken kann man sich auch noch mit anderen Techniken, wie jetzt die Kinder der Diakonie-Kita in Bad Düben erfuhren.

Die kleinen KünstlerDie kleinen Künstler freuen sich im Foyer gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen Stefanie Weichhold (links) und Susanne Heinecke über ihre Werke.

Ein Atelier im Kindergarten – das gab es in diesem Sommer in der Diakonischen Kindertagesstätte St. Nikolai in Bad Düben zu erleben. Unter dem Motto "Kleine Künstler ganz groß" konnten sich die Mädchen und Jungen in den verschiedenen Techniken ausprobieren. So wurden Bilder mit Kerzenwachs gestaltet, konnten die Kinder mit Luftballons malen, diente Rasierschaum zum Marmorieren. Beim Arbeiten mit Kleister, Strukturputz, Malerfarben und Klebeband spachtelten die Mädchen und Jungen den Putz auf Pappe. Mit großen Pinseln und Malerfarben konnten sie wie echte Maler ihre Werke bunt streichen. Mit Klebeband wurden Muster geklebt und verschieden bemalt. Und noch eine Technik wurde ausprobiert – das Gelli-Printing. Auf einer Platte aus Silikon/Gel, wird ein kleiner Klecks Farbe mit einer Walze verteilt. Beispielsweise mit einer Gabel konnten Muster hineingezeichnet werden, Pflanzen werden darauf gelegt, oder ein Netz oder Folie. Ist man damit fertig, wird ein weißes Blatt darauf gelegt, mit der flachen Hand darübergestrichen und letztlich das Blatt abgezogen. Das Bild, was eben noch auf der Gelplatte war, ist nun auf dem Papier.

Kinder waren mit großem Eifer dabei

Eine tolle Erfahrung für die Kinder, aber auch die Erzieher. Eine Erzieherin erinnert sich an einen dreijährigen Jungen: "An der Wand hingen große Blätter, ältere Kinder strichen sie bereits wie echte Maler an. Als der Kleine seinen ersten Strich auf das Blatt brachte, konnte er es gar nicht glauben. Da war tatsächlich ein Strich zu sehen. Er lachte und die Freude in seinem Gesicht war unglaublich." Ein weiterer Junge hatte so viel Spaß beim Arbeiten mit den verschiedenen Techniken, dass er ein Bild nach dem anderen gestaltete.

Werke werden in kleiner Ausstellung gezeigt

Das Projekt war ein großer Erfolg, so das Resümee des Kita-Teams. Ziel sei es gewesen, dass die Kinder sich ausprobieren, eigene Ideen verwirklichen und so individuelle Bilder entstehen. Stolz hätten sie ihre Werke den Eltern präsentiert. Als die Kinder am Tag der Ausstellung in der Galerie herumgehen konnten, um ihre eigenen Werke zu betrachten, strahlten die Gesichter. Standesgemäß wurde die Ausstellung mit klassischer Musik eröffnet. Die Schülerinnen Marie Lehmann und Sophia Ruf-Lehmann spielten mit Geige und Querflöte ein paar klassische Lieder, es gab eine Ansprache und sogar Ehrengäste. An den Wänden hingen Fotos aus, auf welchem die Kinder beim Arbeiten zu sehen sind.

Siehe auch unsere Seite "Sozialarbeit/Flüchtlingssozialarbeit".

Quelle: LVZ | 20.08.18 | Kathrin Kabelitz
Foto: LVZ | Wolfgang Sens

 
 
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